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Wer mitten im Krieg die Wirtschaft stoppt, verliert den Krieg.

Michael Maresch


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Leserbrief zum Artikel „Werden die Privilegierten höhere Steuern zahlen?“ in den NN von heute (31,03,2020)

Als Berufspolitikerin im Ruhestrand weiß Frau Schmidt natürlich, dass die Privilegierten keine höheren Lasten auf sich nehmen werden. Aber träumen darf sie ja, deswegen wurde die Artikelüberschrift ja auch mit einem Fragezeichen abgeschlossen. Bleiben wir daher realistisch. Der Corona - Hype ist längst auch zum Volkssport und Selbstzweck geworden. Die mit heißer Nadel gestrickten Multimilliardenhilfen müssen manche ja gerade zum abkassieren auf Kosten der Steuerzahler verführen. Am Ende wird man den Abschluss des Wahnsinns verzögern um Zeit zu gewinnen, weil man dann über die Rechnung diskutieren muss. 25% MWST, Soli für immer, Straßenmaut, neue Energiesteuern und so weiter, werden, wie immer, dem sogenannten kleinen Mann aufgezwungen und trotzdem nicht verhindern, dass das Wirtschaftssystem, das man angeblich retten will, irgendwann in naher Zukunft zusammenbricht. Auch das wird wieder zu Lasten der Normalbürger und nicht der Privilegierten gehen. Fazit: Der Ansatz von Frau Schmidt war gut gemeint, die gelebte Wirklichkeit wird aus der Erfahrung heraus aber eine ganz andere sein. Bis zum bitteren Ende.  

 

Claus Reis


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Verarmte Konzerne, Adidas, H&M und Deichmann! Wenn ich Zeit hätte, würde ich diese Mammutkonzerne mit ihren Riesengewinnen glattwegs bedauern.

 


Sieht man vor allem "ADIDAS" bei allen Sportveranstaltungen sowohl an der Bande wie der Kleidung der Sportler, darf man fragen: "woher kommt dieses scheinbar überschüssige Geld" für die Reklame?

 


Da wird großkotzig und für jeden sichtbar sehr viel Geld nur in Werbung ausgegeben, andererseits wollen genau diese Konzerne ihre Mietzahlungen -wegen des Coronavirus- nicht bezahlen. Einerseits Milliardengewinne einstreichen, andererseits nur Geld schäffeln. Insgesamt allen Betroffenen, Verlierern und Geschädigten gegenüber unsozial, kann man nur sagen.
Vermutlich ist dies nur ein einfacher Schachzug, sich vom Staat kostenlos Geld zu erschleichen. Die Managergehälter werden so zusätzlich abgesichert, oder gar erhöht. Die Kunden dieser Firmen sehen hier absolut NICHT's! Kunden, passt in Zukunft genau auf, bei wem ihr einkauft, wem ihr Euer Geld gebt!

 


Alois Sepp


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Das MUF (Modulare Unterkunft für Flüchtlinge und die Parksituation am Murtzaner Ring in Berlin Marzahn.

 

Es ist geschafft – der Berliner Senat hat die Bürgerinitiative gegen das MUF am Murtzaner Ring abgeschmettert und die Unterkunft ist Gesetz. Zeitnah werden hier die ersten Flüchtlinge einziehen – trotz der Sorgen und Ängste der vorwiegend älteren Generation, die in diesem Wohngebiet zu (noch) moderaten Mieten dank alter Mietverträge wohnt. Alle Bedenken und Sorgen sind wie schon zigmal zuvor zerredet und mit realitätsfremdem Erklären „aus der Welt“ geschafft worden.

Die Alten haben nun mal keine Lobby.

Die Parksituation am Murtzaner Ring war schon immer eine prekäre und nun setzt der Senat noch einen Knaller obendrauf. Der unmittelbar in der Nähe liegende große Gemeinschaftsparkplatz soll vermietet werden. Viele ältere Bürger sind auf Hilfe und Unterstützung von Familienangehörigen angewiesen. Zudem werden etliche alte Menschen pflegerisch betreut.

Die großen Gemeinschaftsparkplätze waren, als sie geplant und gebaut wurden, ein Bestandteil der Infrastruktur und wurden von den DDR Bürgern auch gerne angenommen. Heute noch (!) kann man als Angehöriger den Parkplatz benutzen und einige Meter zu Oma und Opa laufen, um sie zu unterstützen. Was aber, wenn eine Schranke die Zufahrt zum Parkplatz  verhindert? Steigen wir dann, bspw. aus Spandau kommend, aufs Fahrrad? Oder nutzen wir die öffentlichen Verkehrsmittel, bepackt mit Einkäufen und anderen Utensilien, die unsere Omas und Opas benötigen? Es wird ohne Unterlass weiter privatisiert, nach wie vor funktionierende DDR Hinterlassenschaften eliminiert, sowie Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht, wohl wissend, dass sich das Gros niemals integrieren wird….

Hören Sie endlich auf, die Bürger für dumm zu verkaufen und gehen Sie zu den Alten; fragt sie, denn sie haben Lebenserfahrung!

Abschließend: Mit solchen und vielen anderen Entscheidungen, die am „grünen Tisch“ beschlossen werden, nicht zu Ende gedacht werden und mitunter dermaßen realitätsfremd sind, dass es sprachlos macht, treibt Ihr Herren verantwortliche Politiker der AFD Menschen in Scharen zu …! Dann die Frage: Woran liegt das wohl???? Na klar, - daran, dass wir Ossis in vierzig Jahren DDR dumm und ausländerfeindlich in unserem Käfig gehalten wurden, heute noch keine Ahnung von funktionierender Demokratie haben – und hoffentlich bald das Zeitliche segnen. Dann hat die BRD Politik eine Sorge weniger.

Karl Marx war ein Vordenker für seine Zeit und sein Manifest ist heute gültiger denn je.

Noch ein Nachsatz; eigentlich ein eigenständiges Thema: Weshalb werden die Sicherheitsdienste in der Bundesrepublik von türkischen und arabischen Bürger dominiert?! Können wir auf unsere Werte nicht selbst aufpassen? Wird man denn nicht klug nach dem Grünen Gewölbe (als nur ein Beispiel…) Kontrolleure mit dicker Hose in S Bahnen, die Ordnungsgelder beiseiteschaffen….

WAS IST NUR  LOS?

 

Mit freundlichem Gruß

 

Joachim Zieseler

 


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Amazon-Boss Jeff Bezos ist in 10 Tagen um schlappe 10 Milliarden US-Dollar reicher geworden - dank der Corona-Krise.
 
Wenn sich die globale Erde 21 wirklich im Krieg gegen das Coronavirus befindet, dann ist der US-Onlinehändler Amazon der Kriegsgewinnler Nr. 1 auf unserem Planeten. Denn, während in Deutschland viel zu viele Einzelhandelsgeschäfte wegen der Corona-Pandemie bereits schließen mussten und vor dem Aus stehen, boomt Amazon mit seinem Gemischtwarenladen im Internet, weil er 7 Tage die Woche und 24 Stunden pro Tag geöffnet hat und Home-Office in Zeiten von Corona total angesagt ist.
 
Der deutsche Einzelhandel ist wegen der Corona-Krise auf staatliche Soforthilfen angewiesen, während Amazon seine weltweite Marktstellung weiter ausbauen kann. Allein in Deutschland wird Amazon daher höchstwahrscheinlich seinen Umsatz im Jahr 2020 auf über 30 Milliarden US-Dollar steigern können.
 
Deshalb mein Vorschlag an unsere GroKo-4.0-Bundesregierung: Amazon muss sich unbedingt an den Soforthilfen für den deutschen Einzelhandel beteiligen - entweder durch freiwillige Spenden oder durch eine sog. Corona-Steuer auf den deutschen Amazon-Umsatz. Funktioniert beides nicht, dann sollte der Onlineshop von Amazon vom Bund umgehend im Netz gesperrt werden.


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg

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Da soll noch einer glauben, dass irgendwie "NICHT"  falsch gespielt wird! Da kommen Fluggäste, aus Thailand kommend im Flughafen München gestern früh an, kein Schwanz kontrolliert, keine Fiebermessung, noch viel weniger auch nur irgendwas. Ähnliche Aussagen trafen schon mehrere Urlaubs-Heimkehrer: "In München wurde nichts kontrolliert"!

 


Unsere Medien verbreiten auf allen Kanälen und allen Druckmedien, wie brandgefährlich dieser Corona-Virus ist, verbreiten nur noch Panik und Angstmache. Die Panik ist bei uns in München sogar derart groß, dass einige Eltern/Bekannte zu den verreisten Kindern sagen: "Bitte schickt mir keine solchen Bilder mehr aus dem Urlaub, die Lage bei uns ist dazu viel zu ernst"!! Die Panik wird derart aufgebauscht, dass ganze "Weltwirtschaften", Konzerne, Mittelständler, Geschäfte aller Art (ohne Lebensmittel!) gewaltsam geschlossen werden!

 


Was sagt man dazu?

Nicht nur bei uns, sondern in fast der gesamten Welt wird mit dem schrecklichen Virus Panik verbreitet. Besagte Heimkehrer, die in Thailand an verschiedenen Stellen ihren Urlaub verbrachten, berichten, dass dort die Kontrollen überall gegenwärtig waren. Es wurde überall kontrolliert. In bestimmten Hotels, bzw. Lokalitäten wo sie waren, lief das Personal nur verdeckt und in großer Distanz an den "EUROPÄERN" vorbei.
Selbst am Flughafen der Zwischenlandung wurde bei ihrer Heimreise genau und exakt gemessen und kontrolliert. Aber in München hielt man dies nicht für notwendig. Da können alle Fluggäste dieser Maschine ungehindert passieren, wo ist hier die "Gefährlichkeit"? Wo ist hier die Kontrolle? Wo ist hier die Fürsorge durch unsere Behörden?

 


Was steckt bei dieser ganzen Panikmache wirklich dahinter?? Diese Frage darf man ungeniert stellen.

 


Alois Sepp


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Wenn das nicht zynisch ist. Donald Trump: "Wenn wir aus der Corona-Pandemie mit nur 100.000 Toten herauskommen, dann haben wir alle einen guten Job gemacht."

Das sagt der US-Präsident, der die Corona-Pandemie anfangs nicht ernst genommen und für eine Seuche des alten Europas gehalten hat. Zum Vergleich: Im Vietnam-Krieg (1964-73) starben 58.220 US-Soldaten und im Ersten Weltkrieg (1917-18) 116.516 US-Soldaten.

Dieser Präsident ist es nicht wert, wieder gewählt zu werden.

gez. Roland Klose, Bad Fredeburg


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Noch nie war es so wichtig Leserbriefe zu schreiben, als heute. Die Corona Krise schreit förmlich wie der Gefangenenchor aus Nabucco nach verantworteter Bürgermeinung.

Leider macht das Internet wieder einmal das Rennen. Mit einer undurchschaubaren Mischung aus Fehl- und Halbfehl-, zutreffender- oder Fake - information.

Wir Leserbriefschreiber aber können unseren Zeitungen helfen, dieses Informationsrennen wenigstens Kopf an Kopf zu gestalten und neue, auch junge Leser zu gewinnen:

Schicken wir unsere Leserbriefe auch in der Form Qr-Code an die Zeitungen!

Jeder, na, beinahe jeder Zeitungsleser hat heute auch ein Handy.
Wenn die Zeitung einen Oberbegriff druckt und darunter einige Qr-Codes, die sie ausgewählt hat und wie bisher "verantortet", hat jeder Handybesitzer sofort Zugriff auf die vollständigen Leserbriefe. Das Handy und das Internet erweitert dann den Wirkungsbereich der Zeitung. Die Zeitung benutzt die neue Technik als Werkzeug, statt immer nur, mit meist falschen Zitaten, vom Internet benutzt zu werden. Auch das Kürzen der Briefe, das bisher aus vielen Gründen, meist fehlender Platz, nötig war, entfällt einfach oder kann mit dem Qr-Code ergänzt werden. Damit steigt die Glaubwürdigkeit der Zeitung: Leserbriefe sind, als persönliche, unterschriebene Meinung per se glaubwürdig. Wenn aber die Zeitung per Qr-Code (nur oder zusätzlich) auf den ungekürzten Text verweist, entfällt jedes Argument der Manipulation und die Glaubwürdigkeit des Leserbriefschreibers geht 1:1 auf die Zeitung über.

Wie aber kommt der Leserbriefschreiber und damit die Zeitung, an den Qr-Code?

Dafür gibt es zwei denkbare Wege:

  1. Die Zeitung lagert eingehende Leserbriefe, die sie drucken will, selbst in einen verdeckten Internet - Ordner, erzeugt dazu einen Qr-Code und druckt den dann. Das ist zusätzliche Arbeit, erzeugt zusätzlich Kosten und ist damit nicht die erste Wahl. Besser wäre es, die Zeitungen erhalten den Qr-Code schon vom Schreiber. Also
  2. der Leserbriefschreiber schickt seinen Brief an einen externen Dienstleister, der lagert sie unbesehen ein und versieht sie mit einem Qr-Code, den der Schreiber kopieren und versenden kann.
    Das hätte auch den Vorteil, dass die Personenprüfung, die unabdingbarer Baustein der Glaubwürdigkeit ist, schon beim Dienstleister erfolgen könnte und somit die Redaktionen weiter entlastet wären.

In eingeschränkter Form bietet unsere Bürgerredaktion.de diesen Service schon heute. Bei uns werden Leserbriefe, die mindestens gleichzeitig an eine Zeitung geschickt werden, ausgewählt veröffentlicht und automatisch mit Qr-Code versehen.
Wir müssten also nur unsere Autoren bitten, was hiermit erfolgt ist, ihren Brief zuerst an uns zu schicken und erst dann, zusammen mit dem Qr-Code (Qr-Code rechte Taste anklicken, speichern unter, benennen, dann wie ein Bild in den Brief einfügen), an die Zeitungen.

Eingeschränkt ist dieser Service, weil wir wie die Zeitungen, nicht jeden Brief nehmen können. (Nur die drei vielgedruckten Autoren Roland Klose, Alois Sepp und Michael Maresch, sowie ein ehemaliger vielgedruckter Autor, Otfried Schrot veröffentlichen selbst)

Wenn wir das ändern, wenn wir also jeden Brief unbesehen (nach Identifikation) automatisch aufnehmen, ohne ihn auch zu veröffentlichen, wozu wir gerne bereit sind, ändert sich die Situation und der unter 2. beschriebene Zustand wäre erreicht.
Nach meinem bisherigen Dafürhalten könnten wir das auch verwaltungstechnisch schultern, weil wir ja nur die Identifikation der Schreiber überwachen müssten, wenn nicht wir, sondern die Zeitung an die der Brief letztendlich geschickt wird, den Inhalt wie bisher prüft.

Mit freundlichen Grüßen

P.S.: Ich nutze die Gelegenheit um Ihnen meine letzte Arbeit "5 nach 12: Struwwelpeter und das Armageddon" auch in dieser Form nochmal ans Herz zu legen.

--
Michael Maresch

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In Moria, dem größten Flüchtlingscamp auf der griechischen Insel Lesbos, leben rund 20.000 Menschen auf engstem Raum. Angesichts dieser Lage hat Grünenchef Robert Habeck die Evakuierung der überfüllten Flüchtlingslager auf Lesbos und anderen griechischen Inseln gefordert.
Der Grünenvorsitzende rief dazu auf, die Lager so schnell wie möglich zu evakuieren. Noch hat Covid-19 das Lager nicht erreicht, doch die Angst vor einem Ausbruch des Virus dort wächst.
 ---- so auszugsweise heutige Berichte

Humanitäre Hilfe hin oder her. Deutschland ist ohnehin größter Zahlmeister der EU, wir in Deutschland müssen nicht unbedingt auch noch grenzenloser Zahlmeister und Auffanglager der Flüchtlinge aus allerlei Ländern sein. Auch dies geht über unsere finanziellen Kräfte, Herr Habeck!

 


Hat die Bundesregierung schon dafür gesorgt, dass Industrie und Wirtschaft durch die inzwischen weltweit krassierenden  Corona-Geschichten massiv geschädigt wird, die Bürger unseres Landes ingesamt dadurch finanziell wie Arbeitsplatzmäßig enormen Schaden und Einschnitte erleiden müssen, da benötigen wir nicht noch zusätzlich in unabsehbaren Mengen auch noch Fremde. Noch dazu stammen viele dieser Fremden aus total anderen Kulturkreisen.

 


Herr Habeck, wenn  Ihnen und Ihren Parteifreunden so danach ist, Fremde aufzunehmen, so beherbergen Sie doch selbst diese Menschen in Ihrem Garten, in Ihren Wohnungen, in Ihren Häusern, in Ihren Büro's usw.! Selbstverständlich bezahlt mit Ihren Diäten, nicht aber aus den Steuertöpfen.

 


Deutschland selbst kann ein "Spiel ohne Grenzen" nicht mehr verkraften.

 


Alois Sepp


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Der Plan von GroKo-4.0-Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sieht vor, dass der Gehaltsbonus für Corona-Helden bis Euro 1.500 steuerfrei sein soll.
 
Eine gute Idee, die den Zusammenhalt und die Solidarität in Deutschland in Zeiten der Corona-Krise nachhaltig fördert? Ich behaupte nein. Corona-Helden sind unter anderem die Menschen, welche in Krankenhäusern, bei Discountern, der Polizei, der Feuerwehr, im Rettungsdienst etc. arbeiten und uns während der Corona-Pandemie betreuen, pflegen und mit den lebensnotwendigen Waren versorgen. Ihnen gilt mein Respekt und meine Anerkennung, keine Frage.
 
Doch was ist eigentlich mit den anderen arbeitenden Menschen, die in angeblich nicht so wichtigen, nicht systemrelevanten Berufen arbeiten, aber auf die unsere Gesellschaft ebenfalls nicht verzichten kann? Sind sie nur Arbeiter 2. Klasse, weil sie keine Corona-Helden sind? Sie zahlen doch auch alle brav ihre Steuern, von denen z. B. Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime gebaut werden können.
 
Mitnichten, aber warum genießen dann nur unsere sog. Corona-Helden alle augenscheinlichen Vorteile in Corona-Deutschland während der Corona-Krise, da wären?:
 
1.) Ganztägige Unterbringung von ihren Kindern in Kitas und Schulen, während die Kinder von nicht systemrelevanten Eltern sich selber außerhalb von Kita und Schule organisieren müssen.
 
2.) Corona-Helden dürfen zu 100% in systemrelevanten Einrichtungen arbeiten, während die anderen Arbeitnehmer, weil ihre Geschäfte und Betriebe längst schließen mussten oder nur mit halber Kraft arbeiten können, lediglich 60 oder 67% Kurzarbeitergeld beziehen.
 
3.) Corona-Helden bekommen einen Gehalts- oder Lohnbonus für ihre Arbeit, der bis Euro 1.500 sogar steuerfrei sein soll. Und was bekommen die anderen Arbeitnehmer? Nichts oder Kurzarbeitergeld ohne jeglichen Bonus.
 
Ist das alles sozial gerecht? Fördert das den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Solidarität? Natürlich nicht. Es fördert den Egoismus und die Spaltung unserer Gesellschaft in Arm und Reich und darüber hinaus auch noch in Corona-Helden und Corona-Antihelden.
 
Und außerdem fördert unsere Bundesregierung in der Corona-Krise unter anderem Discounter-Oligopole. Warum? Sie werden nicht geschlossen, weil sie Lebensmittel bereitstellen. Sie verkaufen aber auch Non-Food wie z. B. Blumen, Elektrogeräte, Bettwäsche etc., während Einzelhandelsgeschäfte, Blumengeschäfte usw., einfach ihre Pforten ohne Wenn und Aber schließen mussten.
 
Das kotzt mich alles dermaßen an. Mir graut schon vor der Zeit nach Corona, wo die unverschämt hohen Kosten der Corona-Krise bezahlt werden müssen. Letztendlich müssen dafür vor allem die bluten und zahlen, die in der Corona-Krise von der GroKo 4.0 in erheblicher Art und Weise benachteiligt wurden. Es lebe die soziale Gerechtigkeit in Deutschland!


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg

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