zu (Anti)Feminismus in Heft 3 der 'E&W. (Mitglieder-)Zeitschrift der Bildungsgewerkschaft GEW'.
Soeben erschienen in Heft 06/2026. Gekürzt, u.A., da Umfanggrenze 1.200 Zeichen um 100 überschritten.
Austauschbares Anti
Die Schilderungen zu Anti-Feminismus mögen zutreffen. Doch manche Aussagen zu Beweggründen und Gedankenführung bleiben gleichartig stimmig, wenn man patriarchal durch feministisch ersetzt. Und manch feministisches Auftreten, öffentlich und hochschulisch, schafft sich sein Anti selber, weil herrisch statt sachlich; mangels "Respekt vor Anderen" - Seiten 8 &13.
"In Wirklichkeit gibt es nur rechte Sprachverbote" laut Seite 11. SoSo? Seit Jahren verbietet die GEWliche Fachzeitschrift den Verfassern ungeschlechtliche Bezeichnungen, wenn sie grammatisch masculin sind.
Das junge Buch "Genderzwang. Wie Sprachpolitik die Freiheit des Sprechens gefährdet" schildert 1/2 Hundert Beispiele; auch an Hochschulen von Niederdeutschland über Hessen bis zum Burgenland. Wieso behandelt das Heft diese "elitäre, realitätsferne Haltung" - Seite 11 - nicht? Während laut Umfragen seit Jahren gewöhnliche Leute mindestens verzwackte Formen geschlechtsbetonter Redeweise ablehnen. Sie handhaben flüssig, dass Gattungen im Allgemeinen geschlechtslos sind. Und dass gleiche Bezeichnungen je nach Zusammenhang Verschiedenes bedeuten. DER Junge bleibt auch als DIE Waise DAS Kind seiner Eltern; ohne Geschlechtswandel. Obendrein hat der Junge zwei verschiedenartige Gegenstücke: die Maid und den Alten.
Ulrich J. Heinz












































































































