Guten Tag,
des einen Freud, des anderen Leid! Diese Redewendung trifft uns am heutigen 09.08.2026 besonders. Es ist wieder das alljährliche Harley Treffen auf dem Gelände des Industriemuseums in Hattingen zum 30 mal angesagt. Wir wohnen in der Straße Auf der Höhe in Sprockhövel und müssen jetzt den ganzen Tag die überlauten, selbst bei Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung, unangenehm grollenden Motorräder ertragen. Teilweise einzelne Motorräder, oft jedoch auch in größeren Gruppen. Das geht heute seit 8 Uhr langsam los, steigert sich Richtung 12 Uhr zu einem permanentem Gedröhne hin zum Festgelände. Das dumme ist, das es dann Nachmittags auch wieder alles retour geht oder besser fährt.
Ein gemütliches Sitzen in der Wohnung bei geöffneten Fenstern, was bei den heutigen Temperaturen angenehm gewesen wäre ist nicht möglich, oder erst Recht nicht auf dem Balkon. Der Lärm ist ohne Hörschutz nicht auszuhalten. Da fragt man sich automatisch, ob die Lautstärke der Bikes noch normal ist oder ob die meisten die Abgasanlagen "frisiert" haben. Gut wäre es bei diesem Event mal eine Lautstärkeprüfung durchzuführen.
Da sind mir die schnellen Sportmotorräder schon lieber, da diese erst bei höheren Geschwindigkeiten oder starker Beschleunigung lauter werden, selbst bei sogenannten Sportabgasanlagen.
Ich bin selber über 45 Jahre Sportmotorräder gefahren und habe eine hohen Toleranzgrenze bei Motorrädern, aber dieser Tag ist jedes Jahr ein Schrecken für uns Anwohner.
Gruß aus dem Revier
Burkhard Weßler
Des einen Freud, des anderen Leid!
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- Geschrieben von: Burkhard Weßler
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