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(Mittelbayerische Zeitung): … Der Antisemitismus ist nicht mehr beherrschbar. Die Zahlen zu antisemitischen Vorfällen in Deutschland, die gestern vorgestellt wurden, sind erschreckend.
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- Geschrieben von: Oskar Georg Siebert
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(Mittelbayerische Zeitung): … Der Antisemitismus ist nicht mehr beherrschbar. Die Zahlen zu antisemitischen Vorfällen in Deutschland, die gestern vorgestellt wurden, sind erschreckend.
Diesen Beitrag habe ich in der Mittelbayerische Zeitung gelesen und gleichzeitig hat mich zum Nachdenken gebracht. Deutschland schmückte sich mit freier Presse, aber auch Meinungsfreiheit, welche natürlich schließt auch die „persönlichen“ Meinungen und politischen Ansichten und Zugehörigkeit den einzelnen Journalisten nicht aus. Aus diesem Grund werden wir „die Bürger“ sehr oft mit den persönlichen und politischen Überzeugungen einzelnen „Journalisten“ konfrontiert und nicht „neutral“ informiert. Es ist aber nach meinen persönlichen internationalen Erfahrungen,“ nicht nur falsch, sondern für jede Demokratie auch gefährlich. Plötzlich wurde solcher „Pressearbeit“ nicht „neutral und informativ“, sondern „rein ideologisch wie auch politisch“.
Nach der Kapitulation Deutschland, ist mit der Unterstützung der Sowjetunion (wie in der DDR) auch in der Tschechoslowakei ab Februar 1948 die kommunistische Partei ČSR, zu Macht gekommen. Der Kommunismus und besonders die Ideologie wurde „plötzlich“ als Liebe und Dankbarkeit zur Sowjetunion (auch) ein (wichtigste) Staatsresort der Staatspolitik behandelt, aber auch hart durchgesetzt. Wer sich nicht freiwillig diese „Liebe“ beugen wollten, wurde er dazu gezwungen.
Nach den Vorbildern der Sowjetunion wurden erst unzählige (politische-) Gerichtsprozesse geführt und es sind auch viele Menschen (überwiegend Oppositionäre) auch spurlos verschwinden. Die „Liebe zu der Sowjetunion“ wurde den Menschen, wenn nicht freiwillig, dann aber außer Anderen auch ideologisch im Interesse des Staates, gezwungen.
Ich selbst wurde ich durch die tschechoslowakische Staatspolizei als „Feind des Kommunismus und die Gefahr für die Republik“ unter dem Decknamen „HEREC„ (Schauspieler) und Nr. 12727 registriert, beobachtet, verfolgt und diskriminiert. Trotzdem konnten mich, die Staatsorgane ČSR, zu der Liebe zur Sowjetunion NICHT zwingen. Für meinen politischen Widerstand wurde ich durch die Staatssicherheit in der ČSSR (sozialistische Republik) inhaftiert. Nach der „Hilfe-Verweigerung“ durch den „deutschen Konsul im Prag“ dürfte ich im Juli 1976 –nach der Intervention und humanitäre Hilfe durch die Kommission für Menschen Rechte UN im Geneve, nach Deutschland flüchten.
Ja, ich als Deutscher kann ich mich „auch“ zu dem Kriegsopfer rechnen, denn unsere Familie wurde durch den Krieg, die Berufung meines Vaters im Dezember 1943 zum Wehrmacht und die Abschiebung an die Front, zerrissen und ich, wie meine Schwester, haben unseren Vater nie mehr gesehen. Wegen des Versteckens eines jüdischen Jungen, eines Freundes der Familie Bartos im Prag, wurde Bruder meiner Mutter verhaftet und nach Berlin als Zwangsarbeiter geschickt. Auch seine Schwester Anna wurde als Zwangsarbeiterin nach Pilsen (SKODA-Werke) deportiert. Familie meiner Mutter wurde für die Unterstützung von Juden hart bestraft. Aber auch ich, schon als Kind musste ich die Schuldzuweisungen für die Verbrechen an den Juden in der Theresienstadt, mittragen. (Beschrieben in den Kapiteln meins Büches: Einmal ein Fremder, immer ein Fremder oder UNERWÜNSCHT).
NEIN, ich persönlich, habe nichts gegen den „Juden,“ ABER als Deutscher bin ich ständig mit den Schuldzuweisungen und den historischen Verpflichtungen gegen die Juden, konfrontiert und besonders dann, wenn die Israelis selbst zu Waffen greifen als Vorbeugung der „erwarteten Gewalt zu „verhindern“. Mit den Verbrechen an den Juden, durch den Faschismus und Nationalsozialismus habe ich persönlich, nicht zu tun und somit trage ich dafür auch keine Verantwortung. Niemand kann mich zu einer „Liebe“ zu den Juden oder zu dem Staat Israel zu zwingen, denn ich mich meine Freude selbst aussuche. Ich bin selbst „religionsfrei“ und ich bin auch bereit die Religionen zu akzeptieren, aber ich lasse mich durch eine Demagogie oder Hirnwäsche zu beeinflussen oder sogar durch die „Regierungspolitik“ zu zwingen. Mit der Israels Kriegspolitik als „die Vorbeugung gegen den „möglichen“ Gewalt gegen die Israel“, muss man nicht gleich die andere Nation oder Religion, auslöschen. Ich beurteile jede Gewalt wie auch die Siedlungspolitik des Israels, die in meinen Augen ein internationales und terroristisches Verbrechen ist.
Natürlich dürfen die Menschen die Groll- Taten wie auch das Morden an den Juden NICHT vergessen, aber auch nicht, die weiteren Generationen dafür mitverantwortlich zu machen. Jeder Mensch ist NUR für seine Taten verantwortlich und nicht für die Vergangenheit seines Volkes.
Natürlich, dass NIEMAND, aber auch der, der Judenstern tragen möchte, ist durch die „Deutschen“ NICHT in der Gefahr, sondern mehr oder weniger durch die islamistischen Flüchtlinge, den der HASS gegen die Juden schon in die Wiege, gelegt wurde.
Ja, mein Gewissen ist rein und ohne jede Schuldzuweisung auch gegen die Juden.
Oskar Georg Siebert
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Filmemacher und Buchautor
(Auszeichnungen und Lebenslauf Via Google Oskar Georg Siebert)
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Brandenburg wirbt mit viel Platz um Rüstungsunternehmen
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- Geschrieben von: Uwe Reetz
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Brandenburg wirbt mit viel Platz um Rüstungsunternehmen
Es ist wahrlich eine schwere Kost, die einem am Sonntagmorgen vorgesetzt wird. Um Brandenburg voranzubringen, soll Brandenburg nun auf die Herstellung von Zerstörungswaffen setzen. Nicht genug, dass dieses Land mit seiner Natur, den vielen Seen und intakten Wäldern, der Energieindustrie Raum geben soll und somit der noch recht schönen Natur Einhalt als Gebot auferlegt. Nein, um wirklich fortzuschreiten ist es Gesetz, vollständig auf destruktives Denken umzustellen. Die Frage stellt sich also folgendermaßen: " Du willst gern in und mit der Natur, in Deinem Häuschen leben und mit Deinen Nachbarn lachen?" Das wird zum einen ganz schön teuer und geht auch nur, wenn tausend Meter, hinter dem Haus, die ersten Windspargel gepflanzt sind und hinter der Hecke die größten Solarparks Deutschlands beherbergt werden. Das bekommt man also nur hin, wenn man in der Waffenindustrie als neuem Gott huldigt. Das alles fühlt sich besonders gut an, wenn man bedenkt, dass diese Landstriche das Hauptaufmarschgebiet für den OPLAN und die Drehscheibe für die NATO darstellen. Die Herzlandtheorie ist jetzt sicher zu viel verlangt, wenn man mit der "Ostflanke" - Ostfront wäre sicher zu hart - kommt, reicht das sicher schon und bietet Klarheit. Dass der FEIND sehr gern zuerst den Nachschub abschneidet, indem er die Fabriken in Rauch verwandelt, ist irgendwie ernüchternd verständlich. Zum Glück kann man der Schlagzeile darunter entnehmen, dass die ÜBUNG der "KRAFTVOLLEN KRIEGER" intensiv üben, Gliedmaßen zu amputieren. Doch bei all diesen schizophrenen Gedanken findet man doch eine gewisse kühle Logik. Der OSTEN wurde schon immer als Kostenfaktor gesehen. Schlechte Infrastruktur, zu wenig Menschen, früher eher braun (Rassismus, Rechtsextremismus), nun eher blau (AFD) und zu meckern haben die dort ständig was. Man könnte dieses Gebiet kalkulatorisch als "brauchbares Opfer" sehen und am Ende winken wirklich Wohlstand, Sicherheit und europäischer Aufschwung. Später kann der Osten dann ja wieder neu besiedelt werden und die Natur nimmt ihren Lauf.
Uwe Reetz
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Stuttgart 21 (3x) , Elbphilharmonie, BER - Die Unfähigkeit (korruptive Unwlligkeit) öffentliche Projekte "in time", "in budget "zu realisieren ...
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- Geschrieben von: Nachhaltigkeits Ökonom Helmut Federmann
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Der Bundesverkehrsminister erklärt heute zum erneuten "Brückendesaster ( das wievielte eigentlich?)öffentlich ungeniert: "2028 gegen Ende des Jahres« könnten die Bauarbeiten am Neubau abgeschlossen sein und die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben werden, erklärte Schnieder jetzt" https://www.spiegel.de/mobilitaet/bonn-nordbruecke-wird-nicht-mehr-freigegeben-a-21ba0524-5c61-4fa6-8ccd-2eb5d0d0cc3b
Woher nimmt dieser öffentliche Amtsträger - angesichts der Vielzah, derl in die Brüche gegangener Zeitvorhersagen öffentlicher Bauvorhaben - die Chupze der Öffentlichkeit eine solche Aussage zu präsentieren? Etwas mehr Bescheidenheit und viel mehr "politische Performace" in solchen Angelegenheiten wäre allmählich dringend angebracht....
Es ist ja nicht so, dass es bei solchen Projekten unerkllärlich wäre, weshalb es zu diesen für die Öffentlichkeit fuchtbar teuren Verzögerungen kommt.....
Es ist ein klares Muster zu erkennen, das mit den vielfälitgen Möglichkeiten zu korruptivem Verhalten zusammenhängt - dem leider nicht in der erforderlichen und höchst dringlichen konsequenten Weise nachgegangen und entgegen getreten wird!
Freundliche Grüße
H. Federmann
Nachhaltigkeitsökonom
https://independent.academia.edu/HFedermann
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Mit Vollgas und Vollpfosten in der Verkehrspolitik .... in die Vollkatastrophe.....
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- Geschrieben von: Nachhaltigkeits Ökonom Helmut Federmann
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Neubau nötig - Gesperrte Bonner Nordbrücke wird nicht mehr freigegeben
Anfang Juni wurde die Bonner Nordbrücke wegen Straßenschäden gesperrt. Nun steht fest: Ein Ersatzneubau muss her. Der soll laut Verkehrsminister Schnieder Ende 2028 fertig werden.
https://www.spiegel.de/mobilitaet/bonn-nordbruecke-wird-nicht-mehr-freigegeben-a-21ba0524-5c61-4fa6-8ccd-2eb5d0d0cc3b
Die jetzt eintretenden verheerenden Friktionen in der Verkehrsinfrastruktur sind das schon lange voraussehbare Ergebnis einer- in blindem Eifer, ohne jede erkennbare Vernunft - jahrzehntelang betriebenen, dem Individualverkehr huldigenden- bundesrepublikanischen Verkehrspolitik !
Freundliche Grüße
H. Federmann
Nachhaltigkeitsökonom
https://independent.academia.edu/HFedermann
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Existiert der 17. Juni, der Termin des Volksaufstandes in der DDR in den Köpfen der Westdeutschen nicht mehr?
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- Geschrieben von: Dr. med. Helge Scheibe
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Meine Meinung:
Bis zum Abend des 17. Juni, also heute, habe ich nichts in den Meldungen der Nachrichtenportale über den Volksaufstand am 17. Juni gefunden. Das ist nicht nur peinlich, das ist ignorant. Wie wurde doch gejubelt, als die Mauer fiel! Es sollte zusammenwachsen, was zusammen gehört! Der Aufstand wurde damals blutig von den Russen nieder geschlagen. Der im Westen zu Ehren der Opfer doch jedes Jahr so hoch gehaltene Feiertag verschwand sang und klanglos in dem neu kreierten 3. Oktober. Übrig geblieben ist von dem, was im anderen Teil Deutschlands damals passierte heute nicht einmal eine Schlagzeile. Der Osten wurde geschluckt, die damaligen Toten sind vergessen, der 17. Juni auch! Die aktuellen Schlagzeilen beherrschen ein selbstverliebter US Präsident, seine Milliardäre und der Fußball. Bei den Menschen im Osten ist die damalige Tragödie nicht vergessen. Dies ist für sie ein Grund mehr, den Westen kritisch zu betrachten und Leute zu wählen, die sich auch mit ihnen, ihrem Leben und ihrer Geschichte identifizieren. Ein Zeichen gelebter Gemeinsamkeit wäre gewesen, den 17. Juni als Staatsfeiertag zu Ehren der Freiheitskämpfer für uns alle beizubehalten! So jedenfalls wächst nichts zusammen!
Helge Scheibe
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Das Kreuz der Ohnmacht: Ⓚ
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- Geschrieben von: Uwe Reetz
- Zugriffe: 295
Wie wir unsere Souveränität ans Wahlkreuz nageln
Das Kreuzchen auf dem Wahlzettel ist das modernste Sakrament unserer Zeit. Es ist ein Akt religiöser Hingabe in einer entzauberten Welt, in der wir den Glauben an uns selbst verloren haben und ihn nun in den Institutionen suchen. Wir ziehen in die Wahlkabine wie in einen Beichtstuhl, setzen unser Kreuz – unser ganz persönliches Jesuskreuz – und glauben allen Ernstes, wir würden damit die Welt erlösen. Doch die bittere Wahrheit ist: Wir nageln damit nicht den Retter ans Kreuz, sondern unsere eigene Souveränität. Wir opfern unsere Handlungsfähigkeit auf dem Altar der Parteienpolitik und hoffen, dass der „Retter“, den wir uns da gerade herbeigewählt haben, uns die Last der Verantwortung abnimmt. Es ist die ultimative Form der Selbstentmündigung, verkleidet als demokratischer Akt. Wer die AfD als Heilsbringer wählt, der hat die Souveränität bereits kapituliert. Er sucht keinen Mitstreiter für eine neue Gesellschaft, sondern einen Stellvertreter, der den Kampf für ihn führt, während er selbst den bequemen Beobachter spielt. Wir sehen sie dann zu Hause: Die neuen „Gläubigen“, das Bier in der Hand, die Fernbedienung wie eine Gebetskette umklammert, den Blick starr auf das Flimmern des Bildschirms gerichtet. Sie sind zur tatenlosen Masse degradiert, die bei jeder populistischen Pointe der Parteifunktionäre applaudiert – Sätze, die sie selbst nie gedacht hätten, die sie aber wie eine Hostie dankbar schlucken. Es ist ein bequemer, passiver Widerstand. Man gehört zu den „Guten“, zu den „Erwachten“, während man geistig in der Komfortzone vor sich hin dämmert und die eigene Trägheit als politisches Engagement missversteht. Das Ergebnis ist eine verblödete Öffentlichkeit, die sich im Taumel ihrer eigenen moralischen Überlegenheit sonnt, während sie den Zugriff auf die Wirklichkeit vollends verliert. Man kämpft nicht gegen die Ursachen der eigenen Ohnmacht, man kämpft gegen den Nachbarn. Der Nachbar steckt in derselben Falle, bloß auf der anderen Seite der Medaille, bei den Etablierten oder den linken Weltverbesserern. Beide Seiten halten sich für die Auserwählten, beide Seiten starren auf die jeweils andere Seite des Abgrunds, anstatt zu begreifen, dass sie beide auf derselben Konstruktion sitzen. Der Graben zwischen ihnen ist kein Ort der Begegnung, sondern ein von oben gezogener Trennstrich, der dafür sorgt, dass sich die Unmündigen gegenseitig zerfleischen, anstatt gemeinsam den Blick nach oben zu richten. Wer seine Souveränität so bereitwillig ans Kreuz nagelt, der darf sich nicht wundern, wenn er am Ende mit leeren Händen dasteht. Die AfD – oder jede andere Partei, die sich als Retter inszeniert – ist nur der Nagel in diesem makabren Spiel. Sie ist das Instrument, mit dem wir unsere politische Freiheit endgültig zu Grabe tragen, während wir uns einbilden, wir würden gerade die Auferstehung feiern. Es ist Zeit, das Kreuzchen als das zu erkennen, was es ist: nicht das Symbol der Erlösung, sondern der unterschriebene Vertrag zur eigenen Entmündigung. Solange wir auf einen Retter warten, werden wir Sklaven derer bleiben, die das Theaterstück inszenieren, in dem wir unsere eigene Souveränität tagtäglich zu Markte tragen.
Uwe Reetz
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Westfalenblatt: Nichts "heikle" Mission
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- Geschrieben von: Werner Hartmann
- Zugriffe: 213
Auf den Artikel: Nichts "heikle" Mission, vom Di. 16.6.26
Ich las den Bericht und fragte mich, was daran "heikel" gewesen sein soll, wenn Menschen zusammen beten. Hier ging es nicht um etwas Politisches oder Gesellschaftskritisches, sondern eher um etwas Völkerverbindendes. Ich finde es großartig und mutig, wenn der Spieler Nmecha, der das 1. Tor für Deutschland schoß, nach dem Spiel (freiwillig und spontan) zu einem gemeinsamen Gebet aufrief. Auf dem Platz waren sie Gegner, jetzt waren sie im Gebet vereint. Sofort wird klischeehaft von einem fundamentalistischen Glauben und Gegner der LGBTQ reagiert - dabei war es lediglich ein Gebet...
Könnte es sein, dass es mittlerweile in den Medien eine Tendenz zur Christophobie gibt?
Werner Hartmann
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Die Würde des Menschen ist unantastbar! (16.06.2026) Ⓚ
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- Geschrieben von: Erwin Rohleder
- Zugriffe: 265
„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“
Ist es Würde, wenn ein Mensch wegen seinen angeborenen Fähigkeiten nur ein Platz in einem Berufszweig finden kann, der in unserer Gesellschaft nur geringe Wertschätzung erhält?! Welches sich dann auch in der mäßigen Vergütung widerspiegelt. Auf welchen Tätigkeitsbereich kann denn aber eine funktionierende Gesellschaft verzichten? Sind denn da nicht alle wichtig?! Wo findet man denn hier die Würde dieses dort tätigen Menschen? In unserem so „Christlichen Abendland“, mit unserem gelobten Grundgesetz, scheint die Christlichkeit unsichtbar geworden zu sein. Wer definiert denn dies „Würde“ in unserer „Solidarischen Gemeinschaft“. Steht einem hochqualifizierter Mensch mit entsprechende Honorierung, und der dadurch ein gutes Leben führen kann, eine würdigere Würde zu? Dieser Mensch besitzt eigentlich, durch seine mitbekommenen Fähigkeiten, ein gewisses Privileg, wofür er im Grunde nichts kann. Und dieses Privileg setzt sich so ganz automatisch im Ruhestand fort, obwohl da keine Leistung mehr dahinter steht. Durch die prozentuale Rentenanpassung in der Jahresmitte, wird der Unterschied zu den minderen Renten-Beziehern immer größer. Und diese haben dann die „Arschkarte“ für das ganze Leben zu ertragen. Ist das gerecht, ist das die hochgehaltene, unantastbare Würde des Menschen?! Die, scheinbar, mitlerweile zur Floskel verkümmert wurde! Gerecht wäre ein großer Topf, in dem die Beiträge „Aller“ einfließen, und mit einer gerechteren, gestaffelten Erhöhung der Rentenanpassungsbeträge für die unteren Bezugsbereiche. Das wäre dann ein spürbarer Würdigungsschritt. Hat denn unsere demokratisch gewählte Regierung nicht die Aufgabe, gravierende Unterschiede und Ungerechtigkeiten zu verändern, und nicht nur die Pfründe des eignen Klientels zu sichern, b.z.w. zu steigern?! Es lässt sich doch nichts mantraartig herbeireden, man muss es tun was ansteht! Eine ähnliche Situation besteht doch auch in der Gesundheitspolitik. Man kann es nicht allen recht machen! Hier geht es doch nicht um die eigene Parteizugehörigkeit, sondern um unser umfassendes gesellschaftliches Zusammenleben, das so langsam ins Wanken gerät. Die AfD würde da wohl die Rolle des Sargdeckel übernehmen, so scheint es jedenfalls.
Ich kann hier die Hoffnung einfach nicht sausen lassen!
Mit besten Wünschen,
Erwin Rohleder
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zur deutschen Nationalmannschaft (15.06.2026)
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- Geschrieben von: Alfred Kastner
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Sehr geehrte Damen und Herren,
gestrige Nacht von Sonntag auf Montag hatte ich einen langanhaltenden und seltsamen Traum.
Ich muss vorausschicken, dass ich seit meiner Kinder- und Jugendzeit über mehrere Jahrzehnte ein großer Fussballfan war.
Ich konnte damals die Mannschaftsaufstellungen der Teams der ersten und zweiten Bundesliga wahrscheinlich im Schlaf aufsagen.
Diese Leidenschaft hat angesichts des egozentrischen Stargehabes von Fussballern wie, lediglich exemplarisch genannt, Neymar, Ronaldo und auf deutscher Seite Özil und Sane, irgendwann stark nachgelassen.
Demzufolge ist es kaum verwunderlich, dass mich auch diese WM kaum interessiert und ich mir bisher kein Spiel angesehen habe. Auch das deutsche Eröffnungsspiel nicht.
Das Ergebnis habe ich lediglich am Rande mitbekommen.
Der Name Felix Nmecha war mir bislang überhaupt kein Begriff. Ich wußte auch nicht dass er gegen Curacao das erste Tor geschossen und eine ganz starke Leistung geboten hatte.
Gestern Nacht hatte ich einen Traum, in dem von einer unbekannten Stimme regelmäßig sein Name genannt wurde und ich mich über ihn erkundigen solle.
Heute habe ich über Wikipedia erstmals zu Felix Nmecha recherchiert.
Und ich bin auf, aus meiner Sicht, sehr positive charakterliche Eigenschaften gestoßen, die so gar nicht zu dem typischen Profifussballer passen, der mir in den vergangenen Jahren die Freude an dem Sport verübelt hat.
Ich habe den Eindruck, Nmecha ist in diesem Nationalteam keine Einzelerscheinung.
Felix Deutschland!
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
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Zeit: „Hilfe, wir haben den Präsidenten geschrumpft“
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- Geschrieben von: Clarissa Borcherding
- Zugriffe: 226
Hallo? Welche Urteile ermöglicht Kunst zu Frauenrechten und Grundgesetz?
Ich hätte die Ausstellung gerne besucht, so stand ich bereits gemeinsam mit meinem Sohn mit einem Zeitungsartikel und einem selbst verfassten Fachessay vor ein paar Jahren vor Schloss Bellevue. In meiner Kindheit war Hape Kerkelings legendärer Besuchsversuch verkleidet als Beatrix in aller Munde. Ich hatte allerdings ein ernstes Anliegen und bat meinen Sohn einen Film zu machen, was dieser fürchterlich peinlich fand.
Meinen Brief übergab ich dann am Eingang den Kontrollen. Zuvor war ich in einen fremdverschuldeten Autounfall geraten 2019, wurde sehr schwer verletzt, aber die Haftung wurde nicht übernommen, da interne Aufprallkräfte berechnet wurden. Ich war dann in einer 2022 ausgezeichneten Dokumentation „Herstory, die Ungleichbehandlung von Frauen in der Medizin, das Schleudertrauma als Beispiel mit dem Unfall zu sehen. In der Dokumentation erläutert eine Ingenieurin Frau Dr. Linder die unzureichend realistisch abgezeichnete Verletzungswahrscheinlichkeit der Frau. Daraus entwickelte sich 2021 eine Mediendiskussion auch um Frauendummies. Dann wurde es still und das Thema verschwand. In Gerichtsverfahren werden offenbar Frauen in vielen Fällen wegen der Messungenauigkeiten betrogen, hinzu kommt die Beweispflicht der Opfer, die die Betroffenen auch noch die Kosten des Rechtssteits tragen lässt. Ein unhaltbarer Zustand und den machten Ingenieure transparent, ich schrieb einen Fachessay. Ich bekam damals eine Antwort vom Bundespräsidialamt. Herr Steinmeier beteuerte das Problem in seine Gespräche einfließen zu lassen.
Da weder ich persönlich Unterstützung erfuhr und sich am strukturellen Problem offenbar nichts änderte und auch nicht viel Diskussion entstanden zu sein schien, schrieb ich vor geraumer Zeit, was denn die versprochenen Gespräche so ergeben hätten, leider erhielt sich darauf noch keine Antwort. Ich hätte die Ausstellung gern besucht, aber es waren schon alle Karten vergriffen. Im Artikel wird betont, Kunst würde die Urteilsfähigkeit stärken, letztlich ja auch die politische. Unter dem Aspekt der Gleichberechtigung bringt die Ausstellung ja das Bild einer Bundespräsidentin zur Diskussion. Eine Frau gab es ja bisher noch nicht. Die Installation mit dem Schrei soll wohl auch auf die Problematik anspielen, in einer medialen Welt um Aufmerksamkeit schreien zu müssen, um Wichtiges zu kommunizieren, auch eigentlich Vernünftiges oder Systemfehler. Da ich selbst mit einem sehr schweren Schicksal in dem Medien zu sehen war und dies aus heutiger Sicht problematisch finde wegen des realen Umgangs damit, möchte ich die Installation erweitern um die Frage, ob eine Präsentation in den Medien ohne eine hinreichende Lösung eines präsentierten Problems nicht auch eine Art Voyeurismus erzeugen kann, der auch Facetten von Perversion enthält.
Trolley 1 mit Eva wirft aus meiner Sicht delikate Fragen auf aus dem Grund, dass es ja in einem politischen Gebäude präsentiert wird. Im Hintergrund schwingen die Epstein-Akten in Gedanken dabei und der tiefsitzende Schock, welche Verstrickungen sich in dem Zusammenhang offengelegt haben. Eine völlige Entwertung der Frau als Objekt im Kontext einer männlichen Machtdemonstration. Frau Giuffre nahm sich das Leben nachdem sie ein Buch veröffentlicht hatte. Welcher Druck auf ihr gelastet hat, mag ich im Kleinen nachvollziehen im Versuch den Betrug an weiblichen Unfallgeschädigten aufzudecken. Es ist ein schreckliches Gefühl zu wissen, dass andere Menschen etwas schlimmes, das geschah immer wieder in den Medien sehen zu können, das Problem politisch leicht lösbar wäre, aber nichts geschieht, es wird nur betrachtet. Es ist ein zerstörerisches Gefühl.
Wenn die Künstlerin mit dem Werk eine fehlgeleitete männliche Perspektive zur Diskussion bringen möchte, so ist die Präsentation im gedanklichen Kontext der Epstein-Akten in einem politischen Setting schon problematisch aus meiner Sicht. Ich hätte mir gewünscht, dass eher der Betrug an den Opfern -besonders den weiblichen- politisch beendet wird: Die Daten finden sie in Beleg auf dieser Internetseite:
https://www.strukturelle-gewalt-an-frauen.de/
Clarissa Borcherding
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zur WM (15.06.2026)
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- Geschrieben von: Alfred Kastner
- Zugriffe: 184
Sehr geehrte Damen und Herren,
7:1 gegen Curacao (oder so ähnlich?).
Erinnerungen werden wach an das historische WM-Halbfinale von 2014. Deutschland wurde anschließend Weltmeister.
Selbst wenn es gegen ernstzunehmende Gegner wie die Elfenbeinküste und Ecuador anschließend nicht so gut laufen würde, dürfen wir nicht den Sand in den Kopf stecken.
Am Spielstand würde sich ohnehin nicht mehr viel ändern, es sei denn, es schießt einer ein Tor.
Bei den teilweisen wüsten klimatischen Bedingungen frage ich mich manchmal, wie unsere Jungs das überhaupt aushalten.
Doch es darf keine Rolle spielen, ob da 50, 55 oder 70 Grad herrschen auf dem Platz.
Wer daran etwas auszusetzen hat sollte etwas selbstkritischer sein, auch sich selbst gegenüber.
Fussball ist im Prinzip ein einfaches Spiel. 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen immer die Deutschen
Zumindest galt diese eiserne Regel über viele Jahre.
Aber in den vergangenen Jahren hatte die deutsche Nationalmannschaft zuerst kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu.
In diesem Sinne: Geht's raus und spielts Fussball. Denn das nächste Spiel ist immer das schwerste.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
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Weiterlesen: zur WM (15.06.2026)
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SEV-"Service" der Deutschen Bahn
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- Geschrieben von: Dr. Wolfram Euler
- Zugriffe: 224
Betr.: SEV-"Service" der Deutschen Bahn
Wenn man etwa von Solln nach Starnberg mit der S 7 und S 6 fährt, befindet man sich im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Bahn. Seit einigen Tagen fährt statt der S 6 ein "Schienersatzverkehr" von München nach Starnberg. Dann ergeben sich beim Umsteigen an der Donnersberger Brücke Probleme: Wenn man von dort auf die Westseite der Brücke gelangen will, gab es bislang einen schmalen, bunkerartigen Durchgang - der aber jetzt am Wochenende versperrt war. Nach einigem Suchen findet man nördlich davon neben einem Parkplatz eine Passage, die durch mehrere Gitter führt und kommt zu einer provisorischen Metalltreppe, über die man auf die Brücke gelangt, von einer Ausschilderung zum SEV ist nichts zu sehen. Oben angekommen, muss man ggf. eine halbe Stunde warten, wenn ein SEV-Bus gerade abgefahren ist. Dies meine Erfahrung, die ich am Samstag machen musste. Der nächste Bus war so überfüllt, dass der Busfahrer nur zwei Personen noch aufnehmen konnte. Nachdem man nochmals so lange gewartet hatte, musste man sich zum 3. Bus einen Zustieg regelrecht erzwingen, und auch im Bus gab es Streit um Sitzplätze - wer keinen Platz fand, musste aussteigen, da es sich um einen Reisebus handelte. Dabei kann ja ein einziger Reisebus nicht alle Fahrgäste einer S-Bahn aufnehmen. Dass es sich für ältere Menschen und Kinder eine Zumutung, um nicht zu sagen Unverschämtheit der DB handelt, dafür hat die Bahn selber den Beweis geliefert mit ihrer eindeutig unzureichenden und kurzsichtigen Planung und Logistik. Man kann gespannt sein, was die DB noch alles den Fahrgästen in dieser Hinsicht zumutet, zumal ja die Sanierungsarbeiten noch zehn Jahre andauern sollen.
Dr. Wolfram Euler
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Weiterlesen: SEV-"Service" der Deutschen Bahn
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