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zum Pfingstbrief von Manfred Weber
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- Geschrieben von: Alfred Kastner
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Sehr geehrte Damen und Herren,
der Pfingstbrief von Manfred Weber war überfällig.
Mein Wunsch ist, dass über Politik und Gesellschaft der "heilige Geist der politischen Erleuchtung" kommen möge.
Ich bin überzeugt, dass es trotz aller gegenseitiger Animositäten nicht in der Absicht Webers liegt, am Stuhl von Ministerpräsident Markus Söder zu sägen.
Manfred Weber wäre aus meiner Sicht in diesen historisch schwierigen Zeiten der ideale Bundeskanzler.
Weber möchte mit seinem "Brandbrief" Politik und Gesellschaft nach fast zwei Jahrzehnten "Merkel-Dämmerschlaf" vielmehr wachrütteln.
Die Zeiten von "Sie kennen mich" und ansonsten lediglich Verwaltung und Verteilung des über Jahrzehnte vorher erwirtschafteten Staatsvermögens, ohne dies zu sichern und zu mehren, sind definitiv vorbei.
Ich hoffe, Söder kapiert, was die Stunde geschlagen hat und zeigt mehr Ernsthaftigkeit und Wahrhaftigkeit in seiner Aussenwirkung.
Man muss nicht jeden Irrsinn der Spassgesellschaft via Instagram imitieren.
Das wirkt auf mich geradezu lächerlich.
Wir leben in gesellschaftlich, wirtschaftlich und geopolitisch äusserst bedrohlichen Zeiten.
Mehr Ernsthaftigkeit und Wahrhaftigkeit wäre dringend vonnöten.
Aber weite Teile der Gesellschaft und der Medien scheinen dies noch nicht verinnerlicht zu haben.
Das einzige, was in
Deutschland noch floriert, ist die Feier- und Partyindustrie.
Für so manche Medien gibt es scheinbar nichts berichtenswerteres als über exzessiv feiernde Partygänger.
In einer derart ausufernden Form waren diese Feierexzesse in den 1920-Jahren aufgetreten.
Die weitere Entwicklung in den Folgejahren ist bekannt.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
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zu Bundeskanzler Merz (27.05.2026)
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- Geschrieben von: Alfred Kastner
- Zugriffe: 186
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der CDU rumort es angesichts der desaströsen Umfragewerte für die Partei und insbesondere für Bundeskanzler Merz gewaltig.
Die CDU würde ohne die noch relativ stabile CSU wahrscheinlich nicht weit vor der SPD rangieren.
Ein Indiz für die Panik, die die Partei offensichtlich ergriffen hat, ist das Gerücht, dass Merz gegen den in der Bevölkerung weitaus beliebteren nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst per Misstrauensvotum ausgewechselt werden soll.
Die hohen Popularitätswerte von Wüst sind mir nicht erklärlich. Nach meinem Dafürhalten gehört er zu jener Sorte von Politikern, die "ihr Fähnchen in den Wind halten".
Grosse politische Erfolge hat er jedenfalls nicht vorzuweisen.
Aber zugegeben: Mit den Grünen einigermaßen geräuschlos und konfliktfrei zu regieren, ist für sich genommen anerkennenswert.
Nach meiner Überzeugung wünscht sich eine weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung "Merkel" zurück. Zur Not auch einen männlichen.
Dabei wird noch immer häufig verkannt, dass Merkel die Bevölkerung im Sinne ihrer eigenen Popularitätswerte jahrelang in Watte gebauscht und die immer größer werdenden Probleme regelmäßig unter den Teppich gekehrt hat, bis dieser zur Stolperfalle für ihre Nachfolger wurde.
Es wird der Tag kommen, an dem auch die Kanzlerschaften Merkels objektiv, wahrheitsgemäß und gerecht beurteilt werden, auch wenn ich diesen voraussichtlich nicht mehr erleben werde.
Für den Intimfeind Merkels, Bundeskanzler Merz, wird es ab sofort richtig eng.
Wenn bis zur Sommerpause nichts Entscheidendes in Sachen Reformen passiert, dürften die Sägen an seinem Stuhl heisslaufen.
In diesem Fall erwartet uns ein "heißer Sommer".
Wenn man sich jedoch mit der Biographie von Friedrich Merz beschäftigt, was ich erstmals getan habe, dann gibt es noch einen Funken Hoffnung, dass er vielleicht doch noch rechtzeitig "die Kurve hinbekommt".
Bislang habe ich angenommen,dass Merz von Kindesbeinen an ein Streber und Muttersöhnchen war, der seine berufliche und politische Karriere bereits im Kindergarten geplant hat.
Mitnichten.
Merz war in seiner Jugendzeit zwar kein "Gammler", aber offensichtlich tendenziell teilweise nicht weit davon entfernt.
Er hing oft einfach nur herum, war in der Schule aufsässig, blieb einmal sitzen und schaffte das Abitur mehr schlecht als recht.
Sein Vater wollte ihn auf den Bau schicken, damit er ein ordentliches Handwerk erlernt.
Seine Mutter und kurze Zeit später seine Frau waren es, die ihn dazu bewegten, ein Studium aufzunehmen.
Merz ist eine Persönlichkeit, die stets einen zweiten Anlauf benötigt, um endlich durch zu starten.
Ob die Wahl zum Parteivorsitzenden oder Bundeskanzler.
Als ihn Merkel vor Jahren als Fraktionsvorsitzenden kalt gestellt hatte, begab er sich in sein Schicksal ohne zu kämpfen.
Dabei hatte er die Anlagen, Merkel zu "verhindern".
Er kann noch immer als ein großer Kanzler in die Geschichte eingehen.
Im Gegensatz zur in weiten Teilen der Bevölkerung und bei den linksgrünen Medien dauerbeliebten Merkel waren auch die ganz Großen Adenauer, Kohl, Brandt und Schmidt zwischenzeitlich weniger beliebt.
Ein entscheidender Schritt für Merz zur positiven Wende wäre, Arbeitsministerin Bas zu entlassen und durch einen ideologiefreien und sachlich orientierten Minister zu ersetzen.
Den naturgemässen Widerstand bei der SPD und den linksgrünen Medien muss er aushalten.
Aber die SPD wird sich sehr genau überlegen, ob sie wegen der irrlichternden Bas Neuwahlen riskiert.
Denn dann droht definitiv die Einstelligkeit.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
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TAZ: Du und Ich und das Dazwischen
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- Geschrieben von: Anton Heim
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zur WE - TAZ vom 23.- 29. Mai zum Thema:
Du und ich und das Dazwischen (Bild wie unten)
Der Text von Christine Leukart über ihre Beziehungserfahrungen und das Leben in ihren Partnerschaften reflektiert das komplexe Geflecht zwischen Autonomie – Abhängigkeit– Zugehörigkeit und Verletzlichkeit. Danke für diese Offenheit!
Ich möchte noch den gesellschaftlichen – strukturellen Aspekt ergänzen. Beziehungserfahrungen werden von Anfang an, laufend, neben dem familiären Feld in KITAS – Schule – Ausbildung - Studium – Beruf – und in unterschiedlichen sozialen Lebenswelten gesammelt.
Wie dem Text zu entnehmen ist, bleiben die ursprünglichen Erfahrungen, wie Distanz – Nähe, Anerkennung für Sein und Leistung in der Beziehungsgestaltung weiter wirksam.
Was fehlt sind Räume in denen das Relationale Feld, also das Dazwischen, zwischen Ich und Du, Platz bekommt. Das wären z.B. KITAS, in denen mehr mit den Kindern wirklich und entlang der Entwicklungsaufgaben, wie bezogene Autonomie und initiativ Sein, der Tag gestaltet und gelebt wird. Die aktuelle Erfahrung und Studienlage zeigt, dass innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen zu und nicht mit den Kindern gesprochen wird. Bildungs-Didaktik, die auf Leistung bezogen ist, verfestigt mittels Lernerfahrung diesen leistungsbezogenen Prozess. Der Umgang mit Verletzlichkeit, z.B. Scham - Schuld – Selbstwert, wird dadurch nicht begleitet. Wie im Text entfaltet, wirken diese sensiblen Stellen ein Leben lang in partnerschaftlichen Wechselwirkungen.
Institutionelle und politische Entscheidungsträger, die für Rahmenbedingungen zuständig sind, ignorieren diesen Aspekt seit Jahrzehnten.
Dafür müssten KITA - Gruppen und Schulklassen kleiner und das begleitende Personal für solche dynamische und langsamen Prozesse im Erziehungs- und Bildungskontext ausgebildet sein. Das bedeutet eigene Beziehungs- und Lernerfahrungen zu reflektieren und in einer entsprechenden Handlungskompetenz aufzubauen.
Dasselbe gilt für echte demokratische Beteiligungsprozesse.
Das politische Feld ist von kapitalistischen Verwertungsgedanken mit Ausgrenzungen – Abwertungen – Effizienz und wirtschaftlicher, unmenschlicher Produktivität dominiert.
Die Folgen zeigen sich in Beziehungserfahrungen, ein Leben lang. Wir Menschen sind soziale Wesen und benötigen ein wirkliches Gegenüber. Dies braucht relationale Haltung und Räume in denen sich lebendige Partnerschaften ein Leben lang wechselseitig entwickeln dürfen.
Der Artikel trägt dazu bei, dass ein humanistischer Diskurs mit wirklichem Dialog in der Gesellschaft wieder Platz findet.
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Sächsische Zeitung Zu: „KI ist so mächtig – warum machen wir nichts daraus?"
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- Geschrieben von: Clemens Borrmann
- Zugriffe: 231
Leserzuschrift an die Sächsische Zeitung Zu: „KI ist so mächtig – warum machen wir nichts daraus?", SZ vom 16. Mai 2026 und Papst Leos Äußerungen zu KI sowie die Nachricht, dass fast ein Viertel der Menschen heute KI für Finanzfragen nutzen, beides SZ vom 26.05.2026
KI kann mehr als schlechte Bilder – ein Erfahrungsbericht
Maximilian Helm hat recht: Zu viel KI-Nutzung ist gedankenlos, zu viel davon ist Unfug. Aber sein Artikel lässt etwas Entscheidendes aus. Er beschreibt, was passiert, wenn Menschen KI benutzen, ohne selbst zu denken. Er beschreibt nicht, was passiert, wenn Menschen mit KI denken.
Ich bin selbständiger Bauingenieur aus dem Osterzgebirge, kein Ökonom, kein Jurist, kein Politiker. Und ich habe in den vergangenen Wochen gemeinsam mit der Chinesin Zhang Di (Ökonomin) und der KI Claude des amerikanischen Unternehmens Anthropic etwas entwickelt, das ich mir vorher schlicht nicht zugetraut hätte: ein vollständiges Steuerreformmodell für Deutschland – fiskalisch durchgerechnet, verfassungsrechtlich begründet, mit 23 konkreten Fallbeispielen.
Wie das ging
Ich habe der KI eine einzige Frage gestellt: Was fällt Ihnen zu Artikel 14, Absatz 2 des Grundgesetzes ein? »Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der
Allgemeinheit dienen.« Dieser Satz steht seit 1949 im Grundgesetz. Er wurde noch nie zum Maßstab einer Steuerreform gemacht.
Aus dieser Frage entstand ein Dialog. Ich lieferte gemeinsam mit Zhang die Ideen, die Impulse, die Korrekturen. Die KI lieferte Struktur, Berechnungen, Quellenprüfungen und wies auf Lücken hin, die ich übersehen hätte. Wenn meine Zahlen nicht stimmten, sagte sie es. Wenn meine Annahmen zu optimistisch waren, sagte sie das auch.
Das Ergebnis: die Eigentumssteuer. Eine einzige Abgabe ersetzt alle Steuern und Sozialversicherungsbeiträge – bis auf die Umsatzsteuer. Wer von seiner Arbeit lebt, zahlt
künftig deutlich weniger. Wer große Vermögen hält, trägt endlich seinen verfassungsrechtlich gebotenen Anteil. Der berüchtigte Mittelstandsbauch – jene Zone, in der mittlere Einkommen überproportional belastet werden – verschwindet.
Was das mit Herrn Helms Artikel zu tun hat
Er schreibt: „KI kann Wirklichkeit werden, die Utopie der arbeitenden Maschinen und der davon profitierenden, sich den schönen Seiten des Lebens hingebenden Menschen." Ja. Aber nur wenn wir aufhören, die KI für uns denken zu lassen – und anfangen, mit ihr zu denken. Der Unterschied ist entscheidend. Wer der KI sagt »Mach mir ein Bild von einem Esel mit Schürze«, bekommt einen Esel mit Schürze. Wer ihr sagt »Ich habe diese Idee – hilf mir, sie zu durchdenken, zu rechnen und auf Fehler zu prüfen«, bekommt etwas anderes: einen Denkpartner, der nicht müde wird, nicht beleidigt ist, wenn man widerspricht, und der um drei Uhr nachts genauso konzentriert antwortet wie um neun Uhr morgens.
Was aus unserem Modell wurde
Das Modell ist inzwischen in zwei ausführlichen Dokumenten niedergelegt – auf Deutsch und Englisch. Ein verfassungsrechtliches Arbeitspapier wurde einer Professorin für Öffentliches Recht übergeben. Ein Artikel ist bei der ZEIT eingereicht. Mitverfasserin ist Zhang Di aus China, die den internationalen Blick einbrachte. Alle Berechnungen, Quellen und Annahmen sind transparent dokumentiert und ausdrücklich zur wissenschaftlichen Überprüfung freigegeben.
Ist das Modell perfekt? Nein. Es ist ein Denkanstoß, der validiert werden muss. Aber es zeigt, was möglich ist, wenn ein normaler Mensch mit einer klaren Frage und einem guten Werkzeug an ein großes Problem herangeht.
Herr Helm hat recht: Wir brauchen Gesetze, wir brauchen Verantwortung, wir brauchen mehr Bewusstsein im Umgang mit KI. Aber wir brauchen auch Mut, sie ernsthaft zu nutzen. Nicht für Esel mit Schürzen. Sondern für die Fragen, die uns wirklich beschäftigen. Sie sind kein Werkzeug des Krieges, wie Papst Leo befürchtet, denn wir Nutzer lernen die KI fortwährend an. Aber wenn ich lese, dass immer mehr Menschen auf KI für Fragen zu ihren Geldanlagen zurückgreifen, dann hoffe ich, dass sie die richtigen Fragen stellen und die Antworten werten können. Meine Erfahrung zeigt, dass der KI viele Fragen gestellt und mit ihr verschiedene Aspekte behandelt werden müssen und deren Reaktion immer mit einem kritischen Blick begleitet werden muss, wenn man ein wirklich vertrauenswürdiges Ergebnis bekommen möchte.
Clemens Borrmann, Osterzgebirge
Der Autor hat gemeinsam mit Zhang Di (China) und der KI Claude (Anthropic) das Modell der Eigentumssteuer entwickelt. © 2026 Clemens Borrmann, Zhang Di, KI Claude (Anthropic) – urheberrechtlich geschützt. Abdruck in allen Zeitungen gestattet. Redaktionelle Änderungen sind grundsätzlich zuvor mit Clemens Borrmann abzustimmen und von ihm freigeben zu lassen.
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WLZ: Stellungnahme von Frau Schweitzer
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- Geschrieben von: Helmut Drolshagen
- Zugriffe: 242
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Frau Schweitzer, bitte keine Sorgen zur Finanzierung der WLZ. Sie ist Teil der Ippen-Gruppe, einem mächtigsten Netzwerk im deutschen Lokaljournalismus, vom Verleger Dirk Ippen gesteuert. Wie stark die Struktur ist, zeigen die Verkäufe. Allein der Verkauf der Anteile am Online-Portal „Immowelt“ an den Axel-Springer-Verlag brachte 130 Millionen €, um die Kassen zu füllen. Bei dieser wirtschaftlichen Kraft ist die WLZ vor Ort abgesichert. Als Leser treibt mich die inhaltliche Gestaltung um. Während die Herkunft der meisten guten Artikel leicht erkennbar ist, hinterlässt die tägliche Lektüre, oft einen eher diffusen Eindruck. Die Ausnahme bildet „Mein Waldeck“, das sich mit der regionalen Geschichte befasst. Allerdings wirft die Schwerpunktsetzung Fragen auf: Die wiederholte, detaillierte Darstellung historischer NS-Verbrecher wie Hitler & Co mag zwar auf ein wenig Leserinteresse stoßen, wirkt aber auf Dauer bedrückend. Für die Zukunft wünsche ich mir den Blick nach vorn. Mehr Berichte zur Gegenwart/Zukunft, konstruktive und Mut machende Reportagen zu den vielen intelligenten jungen Menschen, ihre Ideen, die unsere Region voranbringen. Das wäre der Game Changer der WLZ.
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Drolshagen
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Rotes Kreuz schlägt Zivilschutz schon im Schulunterricht vor
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- Geschrieben von: Uwe Reetz
- Zugriffe: 212
Rotes Kreuz schlägt Zivilschutz schon im Schulunterricht vor
Ich begrüße die neuen Anregungen des Roten Kreuzes sehr. Wir sollten im alten Ostdeutschland unbedingt an unseren Gebräuchen und Gepflogenheiten festhalten. Die Ressourcen, welche sicher noch fest in der Epigenetik aller Ostdeutschen verankert sind, sollten keinesfalls unbeachtet bleiben. Ich selbst fand es äußerst spannend, als die Grundschüler sich mit Ketchup, Knete und allen anderen geeigneten Utensilien schwerste Verletzungen auf den Körper drapierten. Die höheren Klassen wurden durch fünfmaliges Klingeln in Alarmbereitschaft versetzt und "retteten" uns, mit Liegen und Verbandszeug. Manöver Schneeflocke war ein netter Wintermarsch mit Karte und Kompass. Ab und zu flog dann mal eine Stabhandgranate und zum Schluss gab es Eintopf aus der Gulaschkanone. Der ZV-Unterricht ermöglichte es uns ordentlich Feuer zu machen und mittels Zeltbahnen Unterschlüpfe zu bauen. Bei der GST konnte man gut schießen lernen und auch mal einen Militär-LKW fahren. Schließlich stand der Klassenfeind vor der Tür! Der September 1983 war in diesen Zusammenhängen auch sehr spannend. Pershing II Raketen wurden aufgestellt, Reagan nennt Russland "Das Reich des Bösen" und Stanislaw Petrow rettete faktisch Europa im Alleingang, weil das Frühwarnsystem einen Angriff meldete. Ja, das sollten wir unseren wohlstandsverwahrlosten Kindern nicht vorenthalten! Ein paar Losungsworte wie: " Für Frieden und Sozialismus, seid bereit!" oder "Freundschaft!", sollten unbedingt noch eingeführt werden. Das verbindet! Links, Rechts, Links, Rechts......Feind voraus, marsch, marsch....
Uwe Reetz
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zu Boris Palmer
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- Geschrieben von: Alfred Kastner
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Boris Palmer hat sich als Oberbürgermeister der Stadt Tübingen "erlaubt", im Sinne der allseits klammen Finanzen der Kommunen einer Sportlerin im Rollstuhl eine einmalige Rampe für 1.200 Euro zu verwehren um sie stattdessen unterhalb der Bühne ehren zu lassen.
Der Aufschrei der betroffenen Sportlerin und der Woken in diesem Land ist naturgemäß gross.
Aber so wie ich Boris Palmer einschätze hält er auch diesem Gegenwind stand.
Boris Palmer ist für mich einer der talentiertesten Politiker in diesem Land, der jedoch von den linksgrünen Medien und seiner ehemaligen Partei in Grund und Boden gemobbt wird.
Aber die Tübinger halten ihm die Treue.
Dieser Umstand allein ist ausschlaggebend, dass wir dieses Jahr unseren Urlaub in dieser schönen Stadt planen, um Stadt und Leute kennenzulernen.
Ich bin seit meinem 16. Lebensjahr aufgrund eines unverschuldeten Mopedunfalls selbst schwer behindert.
Ich wäre seither nie auf den Gedanken gekommen, wegen meiner Behinderung überzogene Forderungen an den Staat oder die Gesellschaft zu stellen oder falsches wokes Mitleid einzufordern.
Wundmaterial oder dergleichen habe ich jahrzehntelang, soweit es mir finanziell möglich war, aus eigener Tasche beglichen.
Das ist nicht Dummheit, sondern lediglich Eigenverantwortung!
Das grundsätzliche Manko in diesem Staat ist, dass Politik hauptsächlich für Minderheiten gemacht wird.
Doch erst wenn es der Mehrheit gut geht, profitieren auch Minderheiten.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
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zur Bundesregierung (22.05.2026)
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- Geschrieben von: Alfred Kastner
- Zugriffe: 291
Sehr geehrte Damen und Herren,
die AfD ist drauf und dran, die psychologisch wichtige 30-Prozentmarke zu knacken, während sich Schwarz-Rot im freien Fall befindet.
Danach dürfte es für die "Alternativen" kein Halten auf den Weg nach oben mehr geben.
Die strategischen Planungen sind im Gange.
Denn die absolute Mehrheit auch im Bund ist, wenn sich die sogenannten "etablierten" Parteien sowie der Teil der linksgrün orientierten Medien nicht endlich besinnen, für die AfD mittelfristig in Reichweite.
Es ist bitter mit ansehen zu müssen, wie die aktuelle politische und mediale "Elite" im Sinne der eigenen ideologischen Besitzstandswahrung auf fahrlässige Weise die über viele Jahrzehnte gewachsene und bewährte Staatsform der Bundesrepublik aufs Spiel setzt.
Begonnen hat diese Disruption in der Ära Merkel.
Über die frühere Bundeskanzlerin möchte ich jedoch kein weiteres Wort mehr verlieren, zumal von meiner Seite zu ihr in den vergangenen zehn Jahren in zahllosen Leserbriefen bereits alles gesagt wurde.
Ich persönlich wähle die Union nicht mehr, solange Merkel noch Mitglied der CDU ist, obwohl ich zeitlebens stets der CSU meine Stimme gegeben habe.
Sie würde Charakter zeigen und an Glaubwürdigkeitgewinnen, wenn sie aus eigenem Antrieb aus der CDU, in die sie sich nach der Wende politisch "verirrt" hat, austreten und sich offiziell dem linken Parteienspektrum zuwendet.
Ich habe den Eindruck, mit diesem Statement stehe ich nicht alleine im derzeitigen politischen Nirwana der Bundesrepublik Deutschland.
Der Schlüssel liegt in den Händen der Regierungsparteien, insbesondere bei der SPD, die, wenn sie so weitermacht, das Schicksal der FDP in naher Zukunft teilen wird.
Wenn die etablierten Parteien und insbesondere der öffentlich-rechtliche Rundfunk ihre ideologischen Scheuklappen zum Wohle des Staates endlich ablegen würden, wäre dies ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Sanierung des Landes.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
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Frankfurter Rundschau: AfD-Politiker zum Weltkriegsende Ⓚ
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- Geschrieben von: Ulrich J. Heinz
- Zugriffe: 309
AfD-Politiker zum Weltkriegsende: Bericht am 20., in hoher Seitenzahl rechts unten, kurz & zweispaltig (im Lokalteil?), mir verwundertem Unterton.
Antinazistisches Geschichtsverzerren
An dem berichteten Rückblick eines AfDlers auf den 8.Mai 1945 ist bemerkenswert, dass von anderer Seite nicht mehr die volle Wahrheit genannt wird. Teils mit Übergehen von Tatsachen, teils aus Sorge vor angeblich antifaschistischem Zetern.
Vielmehr wird seit einigen Jahren Bundespräsident Weizsäcker entstellend zitiert. Er sagte nämlich 1985 nur, dieser Tag sei AUCH einer der Befreiung gewesen. Er leugnete nicht die Niederlage, die alliierten Zerstörungen zahlreicher Städte, Vertreibungen, Vergewaltigungen ("Brecht den Stolz der deutschen Frauen"), Verlust des damaligen Ostdeutschland mittels stalinistischer Westverschiebung Polens.
Immerhin wird heutzutage in Owwrrhesse an vernichtendes Bombardieren erinnert und werden Gedenktafeln gestaltet zur Ankunft aberhunderter Vertriebener in verschiedenen Gemeinden.
Neulich hieß es, der britische Prime Minister Churchill habe ursprünglich eine westalliierte Landung im Balkan vorgezogen statt in Nordfrankreich, und zwar um dort die SU aufzuhalten. Und es hieß nun, die britische Führung habe im Frühjahr 1945 erwogen, mit einigen hunderttausend deutschen Soldaten die Sowjetarmee hinter die Oder oder sogar hinter die Weichsel zurückzudrängen.
Ulrich J. Heinz
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Genozid an weißen Farmern
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- Geschrieben von: Clarissa Borcherding
- Zugriffe: 1242

Sehr geehrte Damen/Herren,
ich möchte mich gerne in diesem Leserbrief zu den Vorwürfen des Genozids an weißen Farmern, mit denen der amerikanische Präsidenten Trump den südafrikanischen Präsidenten konfrontierte, äußern. Zu diesem Kontext gab es ja einen Artikel.
Ich selbst habe vor über zwanzig Jahren eine längere Zeit auf einer Missionsstation in Südafrika verbracht, in Queenstown. Nicht lange Zeit vor meiner Ankunft dort war ein Priester in einem einzeln gelegenen Farmgebäude nachts erstochen worden bei einem Überfall. Es ging um Geld und obwohl er zwei Hunde hatte, wurde er ermordet.
Solche Vorfälle waren damals schon unter dem Begriff „farm killing“ bekannt. Daraus einen Vorwurf des Genozids zu konstruieren angesichts der südafrikanischen Geschichte, finde ich schon erschreckend.
Bedenkt man, welches Leid die südafrikanische Bevölkerung durch den Kolonialismus und die Apartheit ertragen musste, finde ich persönlich, dass die meisten Afrikaner sehr, sehr geduldig und tolerant geblieben sind.
Im Farm Killing spiegelt sich letztlich ein Infrastrukturproblem. Die Farmen liegen oft sehr weit außerhalb. Wenn die nächste Polizeistation über eine Stunde weit entfernt ist, dann bietet das sicherlich Angriffsfläche für Kriminalität.
Hinzu kommt, dass es ein berechtigter Gedanke ist, dass die Ausbeutung der einheimischen afrikanischen Bevölkerung bis heute nachwirkt in der ungleichen Verteilung von Ländereien, Bodenschätzen und Besitz, die ja ursprünglich auch nicht auf korrektem Weg erworben wurden. Insofern sind politische Überlegungen Einheimischen mehr Land zugänglich zu machen durchaus legitim, damit sich die Apartheit nicht einem wirtschaftlichen Weg reproduziert sozusagen.
Mich würde es interessieren, auf welcher statistischen Basis Herr Trump die Vorwürfe erhebt und welche Statistiken es überhaupt gibt.
Hinsichtlich des Asyls von Weißen aus Südafrika in Amerika frage ich mich, ob der Gedanke auf einer Farm im Nirgendwo nachts der Gefahr eines Überfalls ausgesetzt zu sein nicht abzuwägen ist gegen die Tatsache, dass sich in Amerika offenbar fast jeder im Wal-Mart mit Schusswaffen eindecken kann.
Clarissa Borcherding
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zu Stefan Mross in der Bild am 20.5.
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- Geschrieben von: Alfred Kastner
- Zugriffe: 224
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich kenne niemanden aus meinem Umfeld, der sich nicht über das Programm der öffentlich-rechtlichen "Unfuganstalten" beschwert.
Aber sie alle sind leider machtlos gegen diese zwangsfinanzierte Anstalt, die offensichtlich nicht nur für mich persönlich eine Dauer-Werbesendung der Grünen und Linken darstellt.
Dieser Sachverhalt sollte bei den Sendungen der ÖRR wenigstens eingeblendet werden.
Der ÖRR ist inzwischen ein großes Ärgernis.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
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Zehn Milliarden für den Schutz von Zivilisten bis 2029
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- Geschrieben von: Uwe Reetz
- Zugriffe: 287
Zehn Milliarden für den Schutz von Zivilisten bis 2029
Mit tiefster Scham lese ich von diesem Zehn-Milliarden-Paket für Feldbetten, Sirenen und Schutzräume. Wir investieren gigantische Summen in den Schutz vor einer Kriegsmaschinerie, die durch das westliche Machtgefüge im Grunde selbst mit entfacht wird. Wer es heute noch wagt, sich diesem kollektiven Wahnsinn entgegenzustellen und statt Bunkern Verhandlungen fordert, wird im öffentlichen Diskurs sofort stigmatisiert und als „gefallener Engel, der aus der Hölle kommt“ diffamiert. Wenn friedenssuchende Bürger vom damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz derart beschimpft wurden, offenbart diese Hetze, wie sehr die Souveränität des Einzelnen bereits untergraben wurde. Wir wiederholen hierbei ein historisches Muster: Auch Jesus Christus wurde zu seiner Zeit als Staatsfeind und Unruhestifter denunziert und ans Kreuz genagelt, weil er die Souveränität des Menschen einforderte und die Tische der Geldwechsler im Tempel umwarf. Heute wird er von denselben Institutionen als harmloses Heiligtum verehrt, deren Verfechter damals wie heute aus der Angst und dem Krieg Profit schlagen. Die Wiederentdeckungen alter, apokrypher Schriften wie die des Thomas-Evangeliums machen erst jetzt richtig lesbar, wie sehr seine Botschaft des inneren Friedens schon damals von den Herrschenden bewusst falsch gedeutet und korrumpiert wurde, um Machtstrukturen zu sichern.
Wir leben in einer Epoche, in der wir angeblich den Kosmos erobern, künstliche Intelligenzen erschaffen und uns mit technologischem Luxus umgeben. Doch menschlich erleben wir eine Regression zurück in Brutalität und Massenmord. Unter dem Deckmantel vermeintlicher Werte versucht der Westen, ein globales Machtgefüge zu sichern und andere Kulturkreise zu dominieren. Es wirkt, als würden die uralten Konflikte, deren Grundsteine in den Epochen ab 622 und den historischen Spaltungen der Kirchenwelt gelegt wurden, heute einfach fortgeführt. Gelehrte wie Friedrich Nietzsche durchschauten diese moralische Heuchelei der westlichen Kultur früh und warnten vor dem Nihilismus einer Gesellschaft, die ihre eigenen Werte verrät. Erich Fromm analysierte treffend die menschliche Destruktivität und die Flucht vor der Freiheit, die sich heute im blinden Gehorsam gegenüber der Rüstungslogik manifestieren. Dass in unserer Gegenwart wieder geopolitische Kriege im Gewand alter religiöser und imperialer Fronten geführt werden, ist die Erfüllung dieser düsteren Diagnosen.
Das gesamte erwirtschaftete Kapital unserer Gesellschaft, das eigentlich das Fundament für Bildung, Wohlstand und Mitmenschlichkeit bilden sollte, wird bereitwillig geopfert, um die Infrastruktur der Zerstörung zu verwalten. Wir bauen Bunker, statt Brücken des Verstandes und der Liebe zu errichten. Es ist das Zeugnis einer Zivilisation, die den Fortschritt im Kopf, aber den Untergang im Herzen trägt und sich lieber unter der Erde vergräbt, anstatt ein neues, gemeinsames Grün zu erschaffen.
Uwe Reetz
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